Alles ist jetzt – die Neuen sind da!

Am vergangenen Freitag feierten 145 Schülerinnen und Schüler eine bunte und abwechslungsreiche Einschulung an der Henriette-Breymann-Gesamtschule.

Bereits der Einschulungsgottesdienst, der vor der eigentlichen Einschulung auf dem Schulhof stattfand, war gut besucht. Unter dem Motto „Wir machen uns auf den Weg und entdecken Neuland“ begrüßte Pastor Olaf Schäper die neuen Kinder an der HBG. Viele Fürbitten für eine gelungene Schulzeit wurden von SchülerInnen aus dem 8. Jahrgang den „Kleinen“ mit auf den Weg gegeben.

In der Sporthalle war dann die Spannung und Vorfreude mit Händen zu greifen. Vor zahlreichen Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunden begrüßte die Schulleiterin der HBG, Frau Unger, die vielen neuen SchülerInnen. Musikalisch unterstützten Mia und Vanessa aus der 10.1 die Veranstaltung  und verzauberten dabei alle Anwesenden mit Gitarre und Gesang.

Danach war es so weit und die TutorInnen des 5. Jahrgangs begrüßten ihre Klassen. In den neuen KLassenräumen übten die Kinder dann bereits ihre erste Präsentation ein, die im Anschluss den Eltern vorgestellt wurde. Und da Singen gemeinsam viel mehr Spaß macht, waren nun auch die Erwachsenen dazu eingeladen – eine wunderbar laute und ansteckende Atmosphäre entstand, die Vielen sicherlich im Gedächtnis bleiben wird:

Hallo, liebe Leute, super dass ihr da seid!


Impressionen

     

19.06.2018 - JG10 - Fahrradtour nach Räbke

Abschlussradeln mit dem 10. Jahrgang

Im Rahmen unserer Abschlussfahrt mit dem 10. Jahrgang nach Räbke ist eine kleine Gruppe von Schülern mit Frau Schneider und Herrn Hübner von Wolfenbüttel nach Räbke gefahren. Auf der Hinfahrt mussten dabei einige Berge überwunden werden. Die langen Anstiege mit teilweisen 9 % Steigung verlangten unseren Radfahrern alles ab. Durch den Elm ging es über den Tetzelstein Richtung Räbke zum Zeltplatz, wo wir die anderen Schüler und Lehrer des Jahrganges getroffen haben. Bei der Rückfahrt sind wir dann über Schöppenstedt, Vahlberg und dem Vilgensee bei Dettum zurück nach Wolfenbüttel gefahren, wo wir uns dann mit leckeren Eis belohnt haben.

 

11.06.2018 - Jahrgang 5 - Der Jahrgang 5 der HBG klettert

In den vergangenen Wochen sind die SchülerInnen des 5. Jahrgangs klassenweise mit unseren Schulsportassistenten und den Sportlehrern Herrn Lüpke, Herrn Hornschuch und Herrn Hübner an der Kletterwand geklettert. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Sichern, dem Angstabbau und dem sich gegenseitig Vertrauen. Jeder musste mal als Erstsicherer und auch als Hintersicherer aktiv werden und dabei seine Mitschüler aktiv bei der Sicherung unterstützen. Nach dem anfänglichen Bouldern ging es relativ schnell mit Klettergurten und Seilen hoch hinaus, wobei jeder seine eigene Angstschwelle überwinden konnte. Mit viel Spaß und Teamwork vergingen die Stunden wie im Fluge, so dass die Schüler über den Unterrichtsschluss sehr traurig waren.

19.04.2018 - JG8 - Wäre ich ein Vogel, ich flöge überall hin

SchülerInnen der Henriette-Breymann-Gesamtschule radeln bis nach Amsterdam

Herausforderungen stellen uns vor Aufgaben, die wir nicht gewohnt sind. Sie verlangen von uns, Dinge zu tun, die wir vielleicht noch nie getan haben. Wir müssen neue Wege gehen, andere Lösungen finden, unsere Komfortzone verlassen und Neues wagen.

Einer ganz besonderen Herausforderung stellten sich in den vergangenen zwei Wochen 17 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Henriette-Breymann-Gesamtschule. Ihre Aufgabe war es, mit dem Fahrrad eine Strecke von zunächst 480km bis in die niederländische Metropole Amsterdam zu bewältigen. Diese musste jedoch von den Kindern zunächst geplant werden. Eine Route musste her, dazu Tagesetappenziele und Unterkünfte. Zudem waren die AchtklässlerInnen aufgefordert, sich selbst in den jeweiligen Zielen zu versorgen. Auch das notwendige Gepäck musste von jedem selbst auf dem Fahrrad transportiert werden.

Nach Monaten der Vorbereitung ging es am vorvergangenen Mittwoch endlich los. Voll bepackt mit Satteltaschen, Rucksäcken und allerlei Werkzeug startete der KUS „Herausforderung“, ein AG-ähnliches Angebot an der Henriette-Breymann-Gesamtschule, Richtung Amsterdam. Natürlich wurde die Herausforderung zunächst einmal eine körperliche. Jeden Tag 50 bis 60 km radelnd zurückzulegen strapazierte den Körper und vor allem das Gesäß. Wind, Regen und kühle Temperaturen erschwerten die Fahrt und führten recht schnell an körperliche Grenzen, die es zu überwinden galt. Dies meisterten die Schülerinnen und Schüler mit Bravour. An den letzten beiden Tagen wurden sogar Strecken von über 80 km absolviert.

Zur physischen Herausforderung kam jedoch auch eine psychische. Fernab vom eigenen Elternhaus galt es für Jeden, seinen Platz in der Gruppe zu finden. Dies war wichtig während der Fahrt, um möglichst sicher und mit allen gemeinsam das jeweilige Etappenziel zu erreichen. Es war aber noch wichtiger, nach der Ankunft am jeweiligen Zielort. Es musste eingekauft und gekocht werden. Duschen und Schlafplätze wurden geteilt und viel Zeit auf kleinem Raum gemeinsam verbracht. Für viele der TeilnehmerInnen war die lange und intensive Phase in einer Gruppe der härteste Kampf, den es zu bestehen galt.

Doch neben all den Anstrengungen und Strapazen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es wurde gelacht, gescherzt und neue Freundschaften entstanden. Eine Herausforderung schweißt eben auch zusammen.

Und so fuhren die 17 Schülerinnen und Schüler nach 8 Tagen und 510km auf dem Rad stolz und glücklich in Amsterdam ein, wo dann ein ganzer freier Tag für die Erkundung der Stadt als Belohnung wartete. Sicherlich wird Einigen erst in den nächsten Tagen und Wochen klar werden, welch große Herausforderung sie gemeistert, welch Hindernisse sie überwunden und was sie für sich selbst erreicht haben. Manch einem sind in diesen 10 Tagen Flügel gewachsen. Wer weiß, wohin sie uns noch tragen.

 

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16.04.2018 - Das Handballturnier des 10. Jahrgangs

Klasse 10.3 ist Handball-Jahrgangsmeister

Der 10. Jahrgang hat in diesem Schuljahr das erste Mal ein Handballturnier veranstaltet. Dabei traten die fünf Teams jeweils in einem Hin- und einem Rückspiel aufeinander. Gespielt wurde in gemischten Teams, also Mädchen und Jungen zusammen in einer Mannschaft. Handball wird gerade im 10. Jahrgang als Unterrichtsthema in Sport behandelt, so dass das Turnier eine passende Gelegenheit bot, das erlernte Können praktisch umzusetzen.
In einem spannenden Turnier hat sich die Klasse 10.3 knapp vor der Klasse 10.4 und nur durch das bessere Torverhältnis durchgesetzt. Den dritten Platz belegte die Klasse 10.1.
Ein großer Dank gilt den Organisatoren und den Schülern, die als Schiedsrichter tätig waren und immer fair und sachkundig die Spiele geleitet haben. Der WPK 10 „Sport und Gesundheit“ half bei der Organisation und beim Auf- und Abbau. Auch dafür danken wir euch sehr.

2018-04-04 -JG8 - Als "Herausforderung" mit dem Fahrrad nach Amsterdam

480 km – 17 SchülerInnen – 9 Tage – 1 Herausforderung

Endlich ist es soweit! Nach langen Monaten der Planung, Vorbereitung und Organisation machen sich heute 17 SchülerInnen des 8. Jahrgangs daran, ihre selbstgewählte Herausforderung zu meistern.

Mit dem Fahrrad geht es innerhalb von neun Tagen über eine Distanz von insgesamt 480km bis nach Amsterdam. Unterkünfte, Streckenverlauf, Verpflegung, Gepäck - alles von den Jugendlichen organisiert. In diesem Sinne: Challenge accepted!

 

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04.04.2018 - JG9 - Exkursion zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora

Ein Schülerbericht von Isabel Krämer, 9.3

Am 06.03.2018 besuchten wir, im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts, die Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers Mittelbau-Dora.

Um 07:45 Uhr ging es los.

In einem Bus fuhren wir (9.3) zusammen mit der 9.4 ca. 1,5 Stunden durch den Harz bis nach Nordhausen. Angekommen sind wir schließlich auf einem großen und weitläufigen Gelände. Einzelne Hütten waren dort zu sehen und auf einem großen Betonschild stand KZ-Lager Dora-Mittelbau. In einem Informationszentrum haben wir uns erstmal gesammelt und unsere Guides kennengelernt. Jede Klasse bekam ihre eigene Führung und um 10.00 Uhr ging es los.

Florentine war unsere Touristenführerin. Zuerst ging es zu einem Nachbau einer früheren Baracke. Drinnen setzten wir uns in einen Stuhlkreis und Florentine erzählte uns ein wenig zur Geschichte des Konzentrationslagers. Das Lager wurde als eines  der Letzten 1943, 2 Jahre vor Kriegsende gegründet.

Insgesamt befanden sich um die 60.000 Insassen im Lager von denen ca. 20.000 verstorben sind. Durch die Bombardierung von Produktionsstätten für den Raketenbau entschied die Regierung die Produktion unter die Erde zu verlegen.  So wurde Mittelbau-Dora gegründet. Zu Anfang gab es noch keine Unterkünfte bzw. Baracken und so mussten die Häftlinge in den Stolle leben in denen sie auch die Raketen und Bomben bauten. Bis zu einem ¾ Jahr sahen sie nicht einmal das Sonnenlicht.

Im Stuhlkreis wurden als nächstes Folien verteilt. Auf ihnen befanden sich ein Bild und der Lebenslauf eines früheren Häftlings der überlebt hat und seine Geschichte erzählen möchte. Um die 500 Menschen haben sich bis heute als frühere Insassen Mittelbau-Doras bekannt gegeben. Jetzt ging es Reihum und jeder stellte den Menschen auf seiner Folie vor. Erzählte denn anderen wie er hieß, welcher Nationalität er angehörte und warum er festgenommen wurde. Es gab die verschiedensten Nationalitäten. Viele waren aus der früheren Sowjetunion und aus Frankreich. Die meisten wurden Inhaftiert, weil sie Teil einer Widerstandsbewegung waren oder zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt worden waren.

Als Nächstes ging es nach draußen vor den Appellplatz. Florentine erzählte uns dann von dem Alltag eines Häftlings.  Meistens mussten sie schon um 5 Uhr aufstehen. Dann gab es Frühstück. Es war immer zu wenig damit die Häftlinge zu schwach waren um einen Aufstand anzuzetteln.  Anschließend ging es zum Appell. Die Insassen mussten in Reih und Glied antreten und es wurde durchgezählt. Dies konnte ewig dauern. Nun ging es zur Arbeit. 12 Stunden mussten sie arbeiten dann ging es wieder zum Appell. Danach gab es Abendessen und anschließend  durften sie schlafen gehen.

Florentine ging mit uns jetzt zum letzten noch erhaltendem Gebäude. Das Krematorium. Vor dem Krematorium befand sich eine Statue die fünf Insassen zeigte. Daneben auf dem Boden lag eine Steinplatte auf der aufgezählt wurde welcher Nationalität die Häftlinge angehörten. Jetzt ging es in das Krematorium. Ein paar blieben draußen, weil sie nicht sehen wollte wo die Leichen verbrannt wurden.  Das Krematorium bestand aus 5 Räumen. Der erste Raum war leer und zweiten standen 2 Öfen. Die Türen der Öfen standen offen und es gab keine Absperrung. Im nächsten Raum  lagen in der Mitte die zwei Tragen mit denen die Leichen in die Öfen geschoben wurden. Die letzten beiden Räume waren wieder leer. Wieder draußen ging es hinter das Krematorium. Ein großes Stück war mit grauen Steinen belegt. Florentine erklärte das man dort die Asche der Leichen hingeschüttet hatte. Es wurden keine Gräber ausgehoben, die Asche wurde einfach hinters Haus gekippt.

Gegen 11:45 Uhr gingen wir wieder zurück zu der Baracke und machten eine Pause. Um 12:15 Uhr führte uns Florentine zu dem Eingang der alten Stollenanlage. Durch eine Große Tür betraten wir die Stollen. Der Gang war zwar beleuchtet aber es gab auch Stellen die so dunkel waren, dass man nicht sah wo man hintrat. Es war kalt und feucht in den Stollen. Kaum vorstellbar das hier Menschen gelebt hatten. Wir betraten nun einen deutlich größeren Tunnel der beinahe wie eine Höhle wirkte. In der Mitte gab es einen Grundriss der Tunnelanlage und Florentine erzählte, dass wir durch die einzelnen gehen würden aber zuerst durften wir uns noch ein wenig in der,, Höhle“ umschauen. Am vorderen  Ende kam ein wenig Licht in den Tunnel. Dort wollten die Russen die Tunnelanlage zu sprengen. Davor stand das größte Teil einer Rakete das man nach den Sprengungen gefunden hatte. An den Wänden hingen Tafeln die von dem Leben, arbeiten und sterben in den Tunneln erzählten. Viele Häftlinge starben vor Erschöpfung. Ein Bild zeigte wie die Häftlinge schliefen. In vier Stockwerke hohe Betten lagen sie teilweise aufeinander. Als Matratze diente Stroh, das allerdings durch die hohe Luftfeuchtigkeit schimmelte und voller Läuse und Flöhe war. Der Boden war voll mit Exkrementen und in dunkeln Nischen lagen Leichen.

 Die Führung ging weiter. Auf einer Art Steg liefen wir durch die einzelnen Tunnel. Am Boden lag viel Schutt und zwischendrin alte Teile des Raketenbaus. An den Seiten befanden sich niedrige Wände hinter denen man alte Toilettenschüsseln erkennen könnte. In der letzten Kammer stand Wasser. Es war im Laufe der Zeit durch den Berg gesickert.  Florentine sagte, dass wir nun etwa 3% der Stollenanlage gesehen hatten.

Wir waren alle wieder froh draußen zu sein. Kurz vor Schluss ging es nochmal zurück zum Informationszentrum wo wir noch eine Kurze Führung durch die dauerhafte Museumsausstellung bekamen. Dort wurde noch einmal über die Gründung Mittelbau-Doras informiert, anschließend könnte man einige Biografien von früheren Häftlinge einsehen und die der führernden Offiziere. Einer der Insassen hatte seine Sträflingskleidung bereitgestellt. Die Kleidung glich einem dünnen gestreiften Pyjama. Alles was die Häftlinge besaßen, bestand aus diesem Pyjama, einem paar Holzschuhen und einem Becher. Im Museum Konnte man sich auch Interviews anhören. In ihnen erzählten die von der wohl schrecklichsten Zeit ihres Lebens. Der Zeit in dem Konzentrationslager  Mittelbau-Dora.

Um 14.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zurück nach Wolfenbüttel. Und um 15:30 erreichten wir die Schule. Von dort aus durften wir alle nach Hause fahren.

Wir haben alle eine krasse Erfahrung mitgenommen, denn ein schöner Ausflug war es sicher nicht. Interessant Ja aber auch etwas beängstigend. Es ist auf jeden Fall ein Unterschied ob man eine Dokumentation darüber sieht oder wirklich da war.

Isabel Krämer, 9.3    

07.03.2018 - JG7/8 - Projekte "Verantwortung" & "Respekt und Toleranz"

Verantwortung übernehmen, Respekt und Toleranz leben

Für knapp 300 Schülerinnen und Schüler der Henriette-Breymann-Gesamtschule stand in den vergangenen zwei Wochen die Auseinandersetzung mit zentralen Werten unserer Gesellschaft an.

Der 7. Jahrgang näherte sich dem großen Thema Verantwortung und lernte dabei, Verantwortung für sich selbst, für andere Menschen und für die Umwelt zu übernehmen. Dabei stand die Kooperation mit zahlreichen außerschulischen Lernpartnern im Fokus. So besuchten die Schülerinnen und Schüler unter anderem das Regionale Umweltbildungszentrum am Dowesee, das Agnes-Pockels-Labor und das Haus Entenfang in Riddagshausen. Zudem bauten sie in der Autostadt Wolfsburg solarbetriebene Autos und setzten sich mithilfe des Lukaswerks mit den Folgen von Drogenkonsum auseinander. In Erinnerung bleiben wird sicherlich der Aufenthalt und die Mitarbeit in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode.

Die Arbeit im 8. Jahrgang stand ganz im Zeichen von Respekt und Toleranz. In Kooperation mit der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt aus Braunschweig näherten sich die Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert vier Aspekten des großen Themas: Vorurteile, Flucht, Rechtsextremismus und Zivilcourage. Darüber hinaus standen in zwei Workshops von Pro Familia und Onkel Emma die Themenmodule sexuelle Identität und sexuelle Vielfalt an. Die Polizei aus Salzgitter informierte über Strafmündigkeit.

In einer großen Projektpräsentation stellten beide Jahrgänge ihre Arbeitsergebnisse der Schulöffentlichkeit vor. Zahlreiche Eltern, Verwandte und Freunde  nutzten die Möglichkeit, sich einen umfassenden Eindruck über das vielfältige Angebot zu verschaffen und selbst praktisch tätig zu werden.

Zwei intensive Wochen neigten sich ihrem Ende entgegen – zwei Wochen, in denen die Schülerinnen und Schüler der Henriette-Breymann-Gesamtschule nicht nur für die Schule, sondern für ihr Leben lernten.

19.02.2018 - JG9/10 - Jugend debattiert

Schulverbundwettbewerb an der HBG

„Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ – Mit dieser Frage starteten die Sekundarstufe I-Schüler in den Schulverbundwettbewerb „Jugend debattiert“. Beteiligt waren Schüler des Wilhelm-Gymnasiums und des Hoffman-von-Fallersleben-Gymnasiums aus Brauschweig und als Gastgeberin des diesjährigen Schulverbundwettbewerbs wir, die Henriette-Breymann-Gesamtschule. Am Wettbewerb für die Oberstufe nahmen außerdem noch Schüler der Ludwig-Erhart-Berufsschule aus Salzgitter teil. In einer Debatte geht es darum,  eine Jury davon zu überzeugen, dass man als Debattant sowohl Sachkenntnis und Überzeugungskraft als auch Gesprächsfähigkeit  und Ausdrucksvermögen besitzt.

In einigen sehr interessanten Debatten, die sich u.a. mit den Themen Ladenöffnungszeiten am Sonntag und  Dieselfahrverboten in Großstädten beschäftigten, qualifizierten sich je vier Teilnehmer für die beiden Finaldebatten. Während sich die Sek I-Finalteilnehmer über eine mögliche  Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung  einen Schlagabtausch lieferten, versuchte  die Pro-Seite im Sek II-Finale die Contra-Seite davon zu überzeugen, dass Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden sollen.

Nach zwei spannenden Finaldebatten vor größerem Publikum standen die Sieger fest: In der Sekundarstufe I gewann Lennart Heine von unserer Schule vor Marie Mischnick (Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasium, BS), dritter wurde Laurin Mayer (Wilhelm-Gymnasium) vor Arved Bode (Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasium, BS). Sieger des Sek II-Finales wurde Jan Schiffmann vor Robin Fay (beide Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasium),  auf den dritten Platz kam Can Celik (Ludwig-Erhart-Berufsschule, SZ) vor Avital Sievers (Wilhelm-Gymnasium, BS).

Herzlichen Glückwunsch, Lennart!

Wir sind sehr stolz darauf, dass Lennart Heine (Klasse 10.5) den Schulverbund- wettbewerb gewonnen hat. Nach Amelie Claus (Klasse 9.4) im letzten Jahr stellen wir zum zweiten Mal hintereinander den Sieger im Sek I-Finale.

Lennart geht am 13.März im Landesfinalwettbewerb in Hannover an den Start. Wir drücken die Daumen.