Aktuelles: Jahrgänge
12.02.2018 - JG5 - Rosenmontag an der HBG
Karnevalstimmung im 5. Jahrgang
In diesem Jahr feierte der gesamte 5. Jahrgang der HBG in der Turnhalle eine Karnevalsparty in der Turnhalle. Es gab zehn verschiedene Stationen die die Schülerinnen und Schüler absolvieren mussten, unter anderem einen Hindernisparcours, Stopptanz, Kinderschminken, Schnüre-Wettessen, Bouldern, eine Foto-Box, eine Entspannungsstation und noch einiges mehr. Für das leibliche Wohl sorgte der Kuchenverkauf der eigens durch Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 organisiert wurde. Für uns alle war es ein aufregender und erlebnisreicher Tag! Vielen Dank an den Jahrgang 5 und alle fleißigen Helfer!
13.02.2018 - JG5 - Völkerballturnier des 5. Jahrgangs
Klassen 5.1 und 5.5 entscheiden das Turnier für sich
Am Mittwoch, den 24.01.18, fand an der Henriette-Breymann-Gesamtschule das große Völkerball-Turnier des 5. Jahrgangs statt. Von der ersten bis zur sechsten Stunde bevölkerten über hundert Schülerinnen und Schüler sowie ihre Tutoren die Turnhalle. Organisiert wurde diese schöne Veranstaltung von der Sportlehrerin Frau Sauerland.
Um 8 Uhr versammelten sich alle Spielerinnen und Spieler in der Mitte der Halle. Frau Sauerland und Frau Suchopar begrüßten die Klassen und erläuterten ihnen die Regeln und den Ablauf des Turniers. Im Anschluss spielte jede 5. Klasse jeweils einmal gegen die anderen Klassen, sodass alle vier Spiele absolvieren mussten, die 20 Minuten dauerten. Während der Spiele herrschte eine überragend gute Stimmung in der Halle. Die Klassen feuerten sich untereinander an und die Teams zeigten sehr viel Ehrgeiz und einen guten Zusammenhalt.
Für die Verpflegung sorgten die Kinder selbst, indem sie Fingerfood für ihre gesamte Klasse mitbrachten. Im Eingangsbereich vor der Halle konnten sie sich dadurch in ihren Spielpausen an einem tollen gesunden Buffet stärken.
Bevor es zur Siegerehrung kam, lieferten sich eine Mannschaft, die aus Lehrern des 5. Jahrgangs und Schülern des WKP Sport bestand, ein spannendes Duell gegen einige Fünftklässler, dass die Größeren ganz knapp für sich entscheiden konnten. Die Klassen 5.1 und 5.5 lagen am Ende des Turniers beide auf Platz 1. Der 2. Platz ging an die 5.2. Den 3. Platz teilten sich die 5.3 und die 5.4. Eine gesonderte Urkunde für die Mannschaft, die am fairsten gespielt hat, bekam die Klasse 5.3.
13.02.2018 - JG 9 - Jahrgangsausflug ins Kunstmuseum am 22.01.2018
Schülerinnen und Schüler der HBG lernen "Loops" kennen - ein Schülerbericht.
Am 22.01.2018 sind wir, der 9. Jahrgang, mit drei Bussen zur Ausstellung „Never Ending Stories“ in das Wolfsburger Kunstmuseum gefahren. In der Ausstellung ging es um „Loops“, ein sehr abwechslungsreiches und weitreichendes Thema. Man findet „Loops“ in der Kunst, in der Musik aber auch im Alltag. Jeder von uns kann diese sich wiederholenden Schleifen in seinem Leben finden. Ein solch alltäglicher Loop ist zum Beispiel, dass man jeden Morgen aufsteht, ins Bad geht und dann auf den Bus wartet, um zur Schule zu fahren. Aber auch die Jahreszeiten sind ein sich endlos wiederholender „Loop“.
Nachdem wir um 10 Uhr im Museum angekommenen waren und erste Eindrücke in der Eingangshalle anhand von kurzen Filmen, die sich immer wiederholt haben, gesammelt hatten, haben wir einen kleinen Workshop zur Einstimmung auf die Ausstellung gemacht. Hierbei haben wir die Aufgabe bekommen, ein „Möbiusband" zu basteln. Wir haben einen Streifen weißes Papier genommen und die eine Seite bemalt. Anschließend haben wir den Streifen in der Mitte um 180 Grad gedreht und die Enden zusammengeklebt. Nachdem wir das Band der Länge nach durchgeschnitten hatten, entstand ein scheinbar unendliches Band, welches weder ein Hinten und ein Vorne noch ein Oben und ein Unten hatte. In der darauffolgenden Führung haben wir uns als erstes ein Werk von dem Künstler Bruce Nauman angesehen und interpretiert.
Danach sind wir in einen Raum gegangen, welcher von einer Künstlerin entworfen wurde, die eine psychische Krankheit hat, bei der sie immer leuchtende Punkte sieht, dies nutzt sie für ihre Kunst. Das konnte man auch in dem Raum sehen: Der Raum war vollständig mit Spiegeln verkleidet, auf dem Boden war Wasser und von der Decke hingen zahlreiche bunte Lampen. Dies schaffte ein Gefühl der Ruhe und Gelassenheit aber auch der Verwirrung, denn aufgrund der Spiegelungen schien der Raum endlos in der Weite - aber auch nach oben und unten.
Als nächstes gingen wir durch eine Reihe von Bädern, welche alle gleich aussahen. Wenn man durch die Tür aus einem Bad ging, befand man sich kurz darauf in einem scheinbar identischen Raum. Die Bäder unterschieden sich nur durch kleine Merkmale wie den Schmutz in der Steckdose, die Lichtverhältnisse oder kleine Gegenstände, welche die Besucher positioniert hatten, um festzustellen, ob sie zweimal den gleichen Raum betreten würden. Dies war nicht der Fall, da es 21 unterschiedliche Räume sind, die man nacheinander durchläuft.
Als die Führung zu Ende war, begann der zweite Workshop, bei dem wir als erstes ein Blatt Papier in eine Form bringen sollten, sodass ein beliebiges dreidimensionales Objekt entsteht - ein Boot, ein Papierflieger oder ein Hut - man konnte das Blatt aber auch zerknüllen, zerschneiden, falten oder zusammenkleben, um eine dreidimensionale Form zu erschaffen.
Der zweite Schritt war es dann, unser gebasteltes Objekt zu fotografieren und anschließend einen kurzen Stop-Motion-Film zu drehen, bei welchem man die Entstehung des Objektes verfolgen kann. Nachdem wir unsere Ergebnisse präsentiert hatten, sind wir um 12:30 Uhr mit den Bussen zurück zur Schule gefahren.
Dieser Artikel wurde von Amerlie Claus und Paula Cucrowski aus der Klasse 9.4 geschrieben.
07.02.2018 - JG 6 - Das Rom-Projekt der Klasse 6.2
Schülerinnen und Schüler der HBG tauchen in die Welt des alten Roms ein - ein Schülerbericht
Die Klasse 6.2 hat im Jahr 2017/2018 ein tolles Rom Projekt im Geselleunterricht gemacht. Sie sind gemeinsam in die Welt des alten Roms eingetaucht.
Es gab 6 verschiedene Gruppen mit 6 verschiedenen Themen. Die Themen waren: Waffen, Wohnhaus, Kleidung, Nahrung, Der Limes (ein Wachturm), und die Spiele der Römischen Kinder. Jede Gruppe hat dazu ein aufwändiges Ausstellungsstück oder Anschauungsmaterial und einen Vortag gemacht.
Hier sieht man eine Römische Balliste (eine starke Schusschleuder):
Das ist der Limes. Der Limes schützte die Grenze zwischen den Römern und Germanen:
Diese Gruppe hat etwas über die Kleidung im alten Rom vorgetragen:
Diese Gruppe hat etwas über die Kinderspiele im alten Rom vorgestellt:
Dieser Artikel wurde von Lilly Wlosczyk und Henri Louis Rauh aus der 6.2 geschrieben.
29.01.2018 - JG 10 - Impressionen aus dem Theater
Schülerinnen und Schüler der HBG besuchen Theatherstück "Djihad" von Ismael Saidi
Am 23. und 25.01.2018 besuchten die Schülerinnen und Schüler unseres zehnten Jahrgangs das Theaterstück Djihad von Ismael Saidi im Braunschweiger Staatstheater. Das Stück handelt von drei Jugendlichen, die sich aus unterschiedlichen Gründen einer Terrormiliz in Syrien anschließen. Die Darbietung begeisterte die Schüler und regte zu kontroversen und intensiven Diskussionen an. Im Nachgespräch mit Theaterpädagogen und Mitgliedern des Dachverbandes deutscher Muslime wurden Fragen geklärt, wie "Welche Verbote stehen tatsächlich im Koran?", "Welche Unterschiede gibt es zwischen Religion und Tradition?", "Welche Werte werden dadurch vermittelt?", "Welche Rolle spielt unsere Gesellschaft?
15.01.2018 - JG5-10 - Weihnachtsmarkt in der HBG
"In der Weihnachtsbäckerei..."
Es schnuppert in der gesamten Henriette-Breymann-Gesamtschule nach Weihnachten. Der wunderbare Duft nach Plätzchen, Waffeln und heißer Schokolade hat den Besuchern, Eltern, Großeltern und Geschwistern unserer Schülerinnen und Schüler schon im Eingangsbereich das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Für unseren schulweiten Weihnachtsmarkt haben 30 Klassen jeden Jahrgangsflur in eine kulinarische Weihnachtslandschaft verwandelt.
Sehr kreativ haben die Kinder und Jugendlichen mit Fröbel-Sternen, alkoholfreien Weihnachtscocktails, Pizza mit Weihnachtsmotiven, Holzsternen, Crêpes und bunten Waffeln haben die Klassen versucht, möglichst viel Geld für den guten Zweck einzunehmen.
- ZEP
Ein Schülerbericht zum Weihnachtsmarkt von Jolina Krinke, 10.1:
Am 20.12.2017 hat unsere Schule einen Weihnachtsmarkt veranstaltet. Einige Klassen haben verschiedene Leckereien angeboten, wie z.B. Popcorn, Kekse, Punsch, heißen Kakao und einige Waffelstände. Es gab einen Hot Dog Stand, bei dem die Schlange bis in den Flur ragte. Auch unsere Cocktailbar war heiß begehrt, natürlich alkoholfrei! Jede Klasse brachte sich mit einem eigenen Stand ein. Der 10. Jahrgang organisierte einen kleinen Flohmarkt, auf dem wir gespendete Bücher, CDs, und ähnliches verkauft haben. Auch die Lehrer waren fleißig mit dabei. Viele Familien und Freunde kamen vorbei und haben reichlich gespendet und gekauft. Auch der liebe Weihnachtsmann und seine Weihnachtselfe waren dabei. Die beiden verschenkten kleine Tütchen voller Leckereien. Im Anschluss sang der Chor noch ein paar Weihnachtslieder. Am Ende des Tages sangen alle zusammen das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“. Beim gemeinsamen Singen sah man viele fröhliche Gesichter. Es war sehr weihnachtlich und aufmunternd. Zusammen lachten wir und hatten einen schönen Tag.
Das eingenommene Geld wurde an die Wohltätigkeitsorganisation „Weihnachten für alle“ gespendet. Die Organisation kümmert sich um Obdachlose in Wolfenbüttel.
10.01.2018 - JG8 - Hockeyturnier des 8. Jahrgangs
Sport und Spannung kurz vor den Weihnachtsferien
„Alles geben“ hieß es am vergangenen Dienstag für die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs beim Weihnachtshockeyturnier. 15 Mannschaften aus den fünf Klassen maßen sich auf drei Feldern zunächst in einer Gruppenphase Jeder gegen Jeden. Am Ende standen in der Klassenwertung sogar vier Mannschaften auf dem Siegerpodest. Mit vielen Punkten Vorsprung gewann die 8.1, gefolgt von der Klasse 8.2 auf dem zweiten Rang und den punktgleichen 8.3 und 8.5.
In der anschließenden K.O.-Phase kam es zu packenden Auseinandersetzungen auf dem Spielfeld. In einem Halbfinalspiel mussten sogar zwei Mannschaften aus der Klasse 8.3 gegeneinander antreten. Letztlich konnte sich im Finale das Team „Cola“ (8.3) gegen „Die Lachgummis“ (8.1) durchsetzen. Das Spiel um Platz drei gewann das Team „Fanta“ (8.3).
Herzlichen Dank an die Sport-WPKs (Wahlpflichtkurse) des 9. und 10.Jahrgangs von Herrn Stagge und Herrn Hübner, die fleißig geschiedsrichtert, Punktelisten geführt und Spiele angesagt haben sowie den Auf- und Abbau unterstützt haben.
(ZEP)
18.12.2017 - JG10 - Ein Schülerbericht über die Abschlussfahrt der 10.3 zur Hüttentour nach Oberstdorf
Von Luisa Kegler und Katja Rausch
Am Sonntag, 20.08.2017, trafen wir uns um 6:50 Uhr am Hauptbahnhof Braunschweig, um 7:20 Uhr stiegen wir alle in den Zug nach Hannover. Um ca. 9:00 Uhr ging es dann endlich von dort aus mit dem Zug nach Oberstdorf. Im Zug hatten wir allerdings erst ein Problem, da alle Reservierungen plötzlich nicht mehr angezeigt wurden. Nach ungefähr zehn Minuten wurde das Problem behoben und wir hatten alle einen Sitzplatz. Nach der neunstündigen Fahrt kamen wir dann endlich in Oberstdorf an. In der Jugendherberge bezogen wir unsere Betten und hatten etwas Zeit für uns. Zum Abendessen gab es Currywurst mit Pommes und anschließend packten wir unsere Wanderrucksäcke für die bevorstehende Tour.
Am Montag früh machten wir uns fertig für die Wanderung und verabschiedeten uns von der Jugendherberge. Mit dem Bus sind wir dann zur Seilbahnstation gefahren. Dort haben wir unseren Bergführer Christian kennen gelernt, der uns die komplette Hüttentour über begleitet hat. Nach der Begrüßung fuhren wir mit der Seilbahn zur Mittelstation. Dann ging es los. Am Anfang hielt sich die Begeisterung noch in Grenzen. Wir wanderten ungefähr drei Stunden, für jeden eine ungewohnte Situation. Außer einer Wanderung auf den Brocken hatten wir keine Erfahrung mit langen Wanderungen. Zwischendurch machten wir ein paar kleine Pausen, in denen wir etwas essen und trinken konnten. Christian meinte schließlich, dass wir „gleich“ da sind. Alle waren kaputt und freuten sich schon auf die Hütte, bis wir das letzte Wegstück sahen. Eine Stunde ging es noch steil bergauf. Man musste gut aufpassen, dass man nicht abrutschte. Endlich sind wir an der Fiedererpasshütte (2070 m Höhe) angekommen. Dort erklärte uns Christian, wie man sich in einer Hütte verhalten muss, anschließend zeigte er uns unseren Schlafplatz. Nachdem wir uns umgezogen hatten, fielen wir erstmal komplett entkräftet in unsere Betten, bis es um 18:00 Uhr Spaghetti Bolognese gab. Erschöpft vom ersten anstrengenden Tag gingen wir alle schlafen.
Am nächsten Morgen wachten wir auf, machten uns und unsere Rucksäcke fertig und sind anschließend gemeinsam zum Frühstück gegangen. Nachdem alle aufgegessen hatten, schmierten wir uns noch ein Lunchpaket für die Wanderung und dann ging es auch schon wieder los. Diesmal ging das Wandern schon etwas besser, da wir alle eingelaufen waren. Doch die Wanderung fing schon gleich mit einer Herausforderung an, der Fiederescharte (2181 m Höhe). Erst hoch und auf der anderen Seite wieder runter, wo man aufpassen musste, dass man nicht ausrutschte oder über die vielen große Steine stolperte. Als wir dies geschafft hatten, ging der Rest größtenteils geradeaus und nur zum Schluss nochmal bergauf zur Mindelheimer Hütte (2058 m Höhe). In der Hütte gab es ein Handyverbot. Deshalb war auch am Eingang der Hütte ein „Handy Ausschalter“, der bestand aus einer Schale und einem Hammer. Sollten wir mit einem Handy gesehen werden, würde der Hammer zum Einsatz kommen. Wir ruhten uns alle von der Wanderung aus, bis es Abendessen gab: Wir aßen Wurstgulasch und Spätzle. Auf der Mindelheimer Hütte haben wir auch den schönsten Sonnenuntergang gesehen.
Am nächsten Tag packten wir wieder unsere Rucksäcke und nach dem Frühstück versammelten wir uns vor der Hütte um noch ein Foto zu machen. Alle hatten ein etwas mulmiges Gefühl, da es die anstrengendste und längste Tour werden sollte. Unser Gefühl trog uns nicht. Wer dachte, er wäre von den vorangegangenen Tagen abgehärtet, wurde etwas Besseren gelehrt. Erst kam der zweistündige Abstieg ins Tal. Die Schwierigkeit hier war, dass wir aufpassen mussten, nicht auf dem Boden auszurutschen; nicht wenige haben Bekanntschaft mit dem Boden geschlossen. Im Tal angekommen haben wir an der Schwarzen Hütte Pause gemacht und fast alle haben dort die ganze Schokolade aufgekauft. Viel zu früh ging es auch schon weiter. Drei Stunden schleppten wir uns bergauf. Es war ziemlich anstrengend. Doch wir motivierten uns gegenseitig, noch ein Stückchen auszuhalten. Manche unserer Muskelprotze haben uns auch den Rucksack abgenommen! Man kann sich nicht vorstellen, wie glücklich wir waren, als wir die Rappensee Hütte (2091 m Höhe) erreichten. Wir haben uns gefühlt wie Götter höchstpersönlich. Natürlich taten wir das, was wir die vorigen Tage auch schon getan hatten: Wir fielen in unsere Betten. Am Nachmittag sind wir zum Rappensee gelaufen. Manche wollten das kühle Nass ausprobieren, doch nach ein paar Minuten kamen sie alle wieder herausgerannt. Das kühle Nass hatte sich als eiskalt erwiesen. Am Rappensee trafen wir außerdem die Promis der Reise: Kühe! Wie die Fangirls stürzten sich einige auf die Kühe. Aufgeregt wurden Selfies geschossen. Könnten Kühe schreiben, hätte es wohl auch Autogramme gegeben. Die Kühe, soviel Aufmerksamkeit gar nicht gewöhnt, wurden etwas übermütig und schubsten ihre Fans ungestüm an. Das vertrieb die Menge. Am Abend gab es Currywurst mit Pommes. Zum Nachtisch gönnten sich viele das, worauf sie schon die ganze Woche ihre Kalorien gespart hatten: Kaiserschmarrn. Den letzten Abend genossen wir beim Kartenspiel mit Herrn Hübner und Christian.
Am letzten Tag in den Alpen machten wir uns an den Abstieg. Ungefähr auf der Hälfte der Wanderung gab es eine gefährliche Stelle, wo wir auf einem schmalen Abhang nah an der Felswand entlang gehen mussten, während es neben uns sehr weit nach unten ging. Diese Felswand war mit keinem Stahlseil gesichert. Deshalb mussten wir aufpassen, da es in der letzten Nacht geregnet hatte und es sehr glatt war. Unter „Todesangst“ überquerten wir vorsichtig einen schmalen Abhang nah an der Felswand. Wir kamen alle wohlbehalten unten an. Zurück in der Jugendherberge saßen wir zusammen und reflektierten die Klassenfahrt. Der Großteil war sich einig: Zu Beginn waren die meisten sehr skeptisch gewesen, doch schließlich war es eine schöne Erfahrung für alle.
Am Freitag ging es leider wieder mit dem Zug nach Hause. Wie schön war es in den Bergen gewesen und wie gerne hätten wir mehr Zeit dort verbracht, bevor wir uns zurück im grauen Alltag wiedergefunden haben, wo „strenge Lehrer mit Stapeln an Hausaufgaben und Stress auf uns warteten“. 😉
08.11.2017 - JG9/10 - HBG-Fußgängerrallye am 27.10. zum Projekttag Reformation
Wüste Beschimpfungen Herzog Heinrichs den Jüngeren durch Martin Luther, eine belagerte Stadt, der erster Großbau der evangelischen Kirche, ein bekanntes Weihnachtslied in deutscher Sprache - das sind Meilensteine zur Reformation in Wolfenbüttel. Am Projekttag zur Reformation am 27. Oktober haben 135 Schüler und Schülerinnen aus dem 9. und 10. Jahrgang im Rahmen einer 2,5-stündigen Fußgängerrallye an ausgewählten Schauplätzen in Wolfenbüttels Innenstadt Aspekte der Reformation und deren Folgen für unsere Stadtgeschichte kennengelernt. An Stationen wie die Marienkirche, dem Lessinghaus, dem Wohnhaus von Michael Prätorius im Großen Zimmerhof und den Kasematten haben die Schüler viel über die Einflüsse der Reformation erfahren: von der Besetzung Wolfenbüttels durch den Schmalkaldische Bund 1542 und der folgenden Durchführung der Reformation in Wolfenbüttel, über den 30jährigen Krieg bis hin zur Zeit der Aufklärung als Lessing Bibliothekar in Wolfenbüttel war. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Lernen so viel Spaß gemacht hat.





Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel