Jahrgang 5 - Helau und Alaaf, 12.03.2019

SchülerInnen des 5. Jahrgangs feiern am Rosenmontag

Nicht nur für die Jecken in Köln, Mainz und Düsseldorf wurde es am Rosenmontag bunt und laut. Auch unser 5. Jahrgang feierte ausgelassen.

Nachdem in der ersten Stunde in den einzelnen Klassen die besten und ausgefallensten Kostüme gewählt wurden, präsentierten sich die Klassensieger dann später vor dem gesamten Jahrgang auf dem Laufsteg. Unter dem tosenden Beifall der MitschülerInnen gab es u.a. einen laufenden Kaugummiautomaten, James Bond, ein Skelett, eine Hexe, ein Einhorn und einen Punk zu bestaunen.

Natürlich durfte auch die übliche Polonäse nicht fehlen, genauso wenig wie ausgelassenes und schweißtreibendes Tanzen. So vergingen zwei Stunden mit buntesten Kostümen und viel Lachen wie im Flug.

 

Besuch im Hospiz Salzgitter, 01.03.2019

Der Tod ist – das liegt vermutlich auf der Hand – kein einfaches Thema. Dennoch haben wir uns im Religionsunterricht damit beschäftigt. In diesem Zusammenhang sind wir, das sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.1, am 22. Februar mit dem Bus ins Hospiz Salzgitter gefahren. Dort hatte man uns zu einem Besuch eingeladen.

Empfangen wurden wir von Frau Heike Weber, die uns direkt in einen großen Raum brachte. Dort durften wir uns an einen langen Tisch setzen und sie beantwortete in einem Vortrag unsere vorher überlegten Fragen. Sie erzählte unter anderem viel über die Gäste und dass alle unterschiedlich mit dem Tod umgehen.

Jeder bekommt im Hospiz genau die Hilfe, die er oder sie braucht. „Vor allem bekommt er die Hilfe, die er will“, erklärte die Mitarbeiterin. Der Kontakt zwischen den Pflegern und den Gästen sowie ihren Angehörigen ist sehr intensiv und offen, sodass sich alles einander erzählt und anvertraut werden kann. Die Stimmung dort ist lustig, albern, aber auch traurig. Schwester Heike erzählte aber auch, dass es schon einige Male Streit gab. Da jeder Gast anders ist, gibt es auch keinen bestimmten Tagesablauf im Hospiz Salzgitter. Jeder Gast gestaltet seinen Tag so, wie er will und die Mitarbeiter passen sich dann seinen Wünschen an. Nach dem Tod eines Menschen wird eine Blume in eine Vase an der Zimmertür gesteckt und eine Kerze angezündet, bis die Person von dem Bestatter abgeholt wird. Das Hospiz begleitet auch die Angehörigen so lange im Trauerprozess wie diese es wünschen.

Nachdem die Mitarbeiterin vieles erzählt hatte, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch die Räume des Hospizes geführt. In der Einrichtung gibt es ein gemeinschaftliches Esszimmer, wo täglich gemeinsam gefrühstückt wird. Eine Küche, in der sich auch die Angehörigen an Kaffee, Gebäck und Obst bedienen können. Alles ist offen für alle, damit sich die Gäste im Hospiz soweit es geht zu Hause fühlen. Ein Wohnzimmer mit einem Fernseher gibt es ebenfalls, wo häufig Gespräche stattfinden. Jeder Gast hat ein eigenes Badezimmer, aber es gibt trotzdem noch ein gemeinschaftliches Bad worin eine große Badewanne steht. Diese wird oft nur zur Entspannung genutzt.

Das gesamte Hospiz ist sehr hell gestaltet und es gibt viele Fenster. Das Besondere, erklärte Schwester Heike, ist die große Terrasse, die einmal um das ganze Haus geht, sodass die Gäste bei schönem Wetter auch mit ihrem Bett herausgefahren werden können. Sie würde das Hospiz weiter empfehlen, weil die Menschen dort ihre letzten Schritte selbst bestimmen können und ihre Situation ernst genommen wird. Ihnen können Wünsche erfüllt werden und die Angehörigen brauchen sich keine Sorgen zu machen. Das Hospiz ist für eine Spende immer sehr offen, da damit Inventar, spezielle Betten oder Rollstühle gekauft werden. Aber auch z.B. Dekoration, welche das Hospiz schöner werden lässt, damit sich die Gäste wohler fühlen.

Uns als Klasse hat das Hospiz sehr gefallen und wir fanden es sehr interessant zu sehen, wie die Mitarbeiterin so offen auf all unsere Fragen geantwortet hat.

(Lola Federski, Klasse 10.1)

Schülerinnen und Schüler der Henriette-Breymann-Gesamtschule führen Projekt 89 durch, 01.03.2019

2019 jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum 30. Mal – Anlass genug, im Rahmen eines Projektes einen Blick zurückzuwerfen in eine Zeit, die die jüngere deutsche Geschichte maßgeblich geprägt hat und prägt. Die gesamte Sekundarstufe I der HBG, also die Jahrgänge 5 bis 10, näherte sich in der vergangenen Woche dem Epochenjahr 1989 auf unterschiedliche Art und Weise: Zeitzeugenberichte, Ausflüge an die Grenze, Besuche von thematischen Museen, Plan- und Rollenspiele.

Für die Kleinen ging es vor allem darum, einen emotionalen Zugang zum Thema zu erlangen. Dafür sorgte zu Beginn der Woche ein Bericht von Manfred Casper, der von seinen Erfahrungen vom Leben in und der versuchten Flucht aus der DDR berichtete. Auch eine Wanderung an der ehemaligen Grenze bis zum Grenzturm in Hötensleben vermittelte den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck vom Unrecht der Mauer.

In den Jahrgängen 7 und 8 ging es schwerpunktmäßig um den Alltag in der DDR. Im Sportunterricht bekamen die Schülerinnen und Schüler einen sehr unmittelbaren Eindruck, wie stark sogar die Schulen durchdrungen waren und genutzt wurden, um junge Menschen politisch zu formen. Lokale Zeitzeugen berichteten eindrücklich und ergreifend von ihren Erfahrungen.

Das Highlight für die Jahrgänge 9 und 10 war sicherlich der Ausflug in die Messestadt Leipzig. Der Besuch im Museum „Runde Ecke“, dem ehemaligen Sitz der Staatssicherheit der Stadt, ermöglichte einen sehr lebendigen und anschaulichen Blick in die Arbeitsweise der Stasi. Auch das Schulmuseum, das Unterricht in nachgebauten Klassenzimmern ermöglicht, hinterließ bleibenden Eindruck. Das Zeitgeschichtliche Forum schließlich gab Einblick in die Geschichte der Stadt in der Zeit zwischen 1945 und 1989.

Das Projekt 89 bildete an der Henriette-Breymann-Gesamtschule den Auftakt in ein Jahr, in dem das Thema Wiedervereinigung immer wieder in den Fokus rückt. Den Höhepunkt bildet das Projekt „Grenzen erkennen – Grenzen überwinden“ im August: ca. 50 Schülerinnen und Schüler der HBG werden sich dann auf den Weg machen, um den ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen – immerhin eine Strecke von 1400km – in nur neun Tagen in einem Staffellauf zu erlaufen.

 

Gesang und vieles mehr,Weihnachtsmarkt an der HBG, 20.12.2018

Weihnachtsmänner, duftende Waffeln, Holzsterne, Gesang und vieles mehr konnte man heute in der HBG erleben. Die ganze Schule wurde in einen großen Weihnachtsmarkt verzaubert.

 

9. Jahrgang- Besuch des Kunstmuseums in Wolfsburg, 06.12.2018

Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs besuchten die Ausstellung "Museum für Werte" im Kunstmuseum Wolfsburg. Vorgestellt werden Geschichten und Objekte zu den Werten Respekt, Freundschaft, Toleranz und Freiheit. Die Schülerinnen und Schüler haben einen Workshop mitgemacht und anschließend über Werte diskutiert. Zum Abschluss stellten sie ihre Objekte vor, die für sie einen wichtigen Wert haben und mit denen sie eine bestimmte Geschichte verbinden. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zu dem Thema der Ausstellung waren rundum sehr positiv.

 

Ein Schülerbericht

03.12.2018 - Jahrgang 5 - Schulhund - Ella besuchte die 5.3

Ella besuchte uns (die Klasse 5.3) im Mathematikunterricht mit Freude. Ella kam am 26.11. zu uns, weil Leon im Namen der gesamten Klasse Ella eine Einladung schrieb und diese Frau Schicke übergab. Wir fanden es sehr schön, dass Ella da war. Zwischendurch war unsere Klasse etwas lauter. Doch wir glauben, dass Ella trotzdem ein bisschen Spaß hatte. Manchmal wollte sie nicht gestreichelt werden, aber das konnten wir verstehen, weil sie auch nur ein Lebewesen ist.

Wir danken Ella und Frau Schicke

Geschrieben von Tamina und Jannes (Klasse 5.3)

 

Spannende Spiele

08.11.2018 - Jahrgang 5 - IGSoccer - Die FußballPausenLiga

Mit Spannung wurde dieser Tag erwartet. IGSoccer - Die FußballPausenLiga ist gestartet. Hierbei spielen die Jahrgänge 5 und 6 Jahrgangsmeister aus. Gespielt wird über das ganze Schuljahr, mit Hin- und Rückspiel. Es findet jeweils dienstags und donnerstags in den Mittagspausen ein Spiel in der Turnhalle statt. Heute spielten zum Eröffnungsspiel die Klasse 5.1 gegen die 5.2. Fangruppen sorgten für eine super Stimmung. Das spannende Spiel blieb sehr fair und hatte zum Schluss einen Sieger: die 5.1 konnte sich knapp mit 1:0 durchsetzen. Bleibt abzuwarten, wie das Rückspiel läuft...

Sportlich, fair und spannend

31.10.2018 - Jahrgang 6 - Völkerballturnier

Freitag war es endlich so weit!

Nachdem die Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen während der Tutorenwoche eifrig trainiert hatten, fand nun das Völkerballturnier statt.
Jede Klasse stellte ein Team, die auf zwei Feldern gegeneinander antreten mussten. In 12 Minuten dauernden Spielen mussten die Teams beweisen, wer am besten abwerfen bzw. dem Ball am besten ausweichen konnte.

Da kochten die Emotionen zeitweilig ganz schön hoch und es war gut, dass das Schiedsrichterteam die Übersicht behielt und starke Nerven zeigte.

Für die hervorragende medizinische Versorgung, der glücklicherweise nur kleineren Blessuren, sorgte das Team des Schulsanitätsdienstes.

Am Ende des Vormittages standen sich dann die zwei Mannschaften gegenüber, die während der Gruppenspiele die meisten Punkte gesammelt hatten. Dies waren die Klasse 6.1 und die Klasse 6.4. In einem spannenden Finale setzte sich die Klasse der 6.1 durch und ging als Sieger vom Platz.

In der abschließenden Siegerehrung erhielten alle Klassen eine Urkunde.

25.10.2018 - Jahrgang 5 - Tierprojekt

Vom Hund, Katze und Siebenschläfer

Einer guten Tradition folgend stand auch kürzlich wieder ein zweiwöchiges Projekt zum Thema „Heimische Säugetiere“ in der Henriette-Breymann-Gesamtschule an. Vor den Herbstferien beschäftigten sich die 145 Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs intensiv mit Feldmaus, Wolf und Co.

In der ersten Woche stand für die Kinder die Auseinandersetzung mit einem selbstgewählten heimischen Säugetier im Mittelpunkt. Es wurden Informationen beschafft, recherchiert und sortiert, Wichtiges wurde von Unwichtigem getrennt. Jede Schülerin und jeder Schüler musste eine Wandzeitung gestalten und zudem ein Referat vorbereiten, welches dann vor der gesamten Klasse präsentiert wurde. Neben dieser individuellen Arbeit ging es für die Kinder auch zu einer Waldführung in das Lechlumer Holz. Dort wurden Tierspuren erkundet, Dachsbauten entdeckt und ein lautes Wolfsgeheul nachgeahmt. Außerdem stand ein Besuch im Tierheim Wolfenbüttel an, der bei vielen Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck hinterließ. Zuletzt war die Hundestaffel der Polizei Braunschweig in der HBG zu Gast und veranschaulichte die enormen Fähigkeiten der dort eingesetzten Hunde.

In der zweiten Woche ging es für die Schülerinnen und Schüler an die praktische Arbeit. In zwei handlungsorientierten Workshops näherte sich jedes Kind dem Thema noch einmal aus ganz anderen Perspektiven. So wurden unter anderem Futterhilfen für Vögel und Schwingtiere gebaut, tierfreies Essen gekocht und ausprobiert und praktische Maßnahmen für den Tierschutz entwickelt.

Zum Abschluss stand eine große Projektpräsentation für den gesamten Jahrgang an. Jedes Kind konnte seine Arbeitsergebnisse der vergangenen Wochen seinen Eltern präsentieren, die diese Möglichkeit in großer Zahl wahrnahmen. Einzelne Schülerinnen und Schüler hatten gar die Möglichkeit, ihre Wandzeitung und ihr Referat noch einmal einer deutlich größeren Öffentlichkeit zu präsentieren als zuvor nur im Klassenraum. Hierbei zeigte sich erneut, wie selbstbewusst und inhaltlich anspruchsvoll sich die Kinder des 5. Jahrgangs bereits vor großen Gruppen darstellen können.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der Henriette-Breymann-Gesamtschule, der einmal mehr eine Projektpräsentation köstlich mit Speis und Trank abgerundet hat.

Wir Lehrkräfte freuen uns bereits, wenn die Schülerinnen und Schüler demnächst im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts ein kleines Projekt zum Thema „Steinzeit“ angehen, bevor es dann im Februar 2019 für die gesamte Sekundarstufe I der HBG anlässlich des 30. Jubiläums des Mauerfalls um die deutsche Wiedervereinigung geht.