Jahrgang 5 besucht das Lessingtheater
Jahrgang 5 - Ronny von Welt: vom Lügen und Dabei-Erwischt-Werden,15.05.2019
Was ist eine Lüge? Wie oft lügen wir? Warum lügen wir? Ist Lügen immer etwas Schlechtes? Warum ist es hin und wieder etwas Gutes, zu lügen? Und wie ist das eigentlich mit den Notlügen?
All diesen Fragen ging der 5. Jahrgang am vergangenen Donnerstag im Lessingtheater auf den Grund. Dabei sahen sie den 12-jährigen Hieronymus, der an eine neue Schule wechselt, dort allerdings ziemlich allein dasteht. Erst nachdem er auf die Münchhausengeschichten stößt und diese Lügen als Wahrheiten über seinen Großvater verbreitet, freundet er sich mit seinen Mitschülern an. Als alles auffliegt, stellt sich die Frage: was nun?
In diesem intensiven und äußerst witzigen Theaterstück begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine wunderbare Reise zu vielschichtigen Fragen des zwischenmenschlichen Umgangs. Vor allem das Gespräch mit der Darstellerin am Ende des Stücks verdeutlichte, wie nachhaltig die Kinder zum Nachdenken angeregt wurden.
Ausflug in den niedersächsischen Landtag, 13.05.2019
Am 13.05.19 fuhr die Klasse 9.4 mit dem Zug nach Hannover, um den neuen Landtag zu besichtigen und mit einem Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Dies erfolgte auf Nachfrage und Einladung des Vizelandtagspräsidenten Frank Oesterhelweg, der hier in Wolfenbüttel seinen Wahlkreis hat (Wahlkreis 9). Nach der offiziellen Begrüßung schauten wir einen Film über die Arbeit der Abgeordneten. Dann übernahm Herr Oesterhelweg die Führung durch den Landtag. Von der Besuchertribüne aus konnte man gut in den Plenarsaal schauen. Neben den Erklärungen und Anekdoten (z.B. der ‚Hammelsprung‘) beantwortete er die vorbereiteten Schülerfragen. Wie steht die CDU zur AFD? Was kann Niedersachsen gegen den Klimawandel tun? Wie schafft es die Politik die Jugend anzusprechen? – So wurden auch schwierige Fragen erläutert. Es war ein interessanter Ausflug. GRU/ARD
Freizeitbereich - IGSoccer - die Fußballpausenliga Mädchenmannschaften, 07.05.2019
- Jetzt ist Girls-Power angesagt –
IGSoccer ist die Fußballpausenliga an der Henriette-Breymann-Gesamtschule. Die SchülerInnen der Jahrgänge 5 und 6 tragen dabei jeweils dienstags und donnerstags in der Mittagspause ihre Spiele aus und ermitteln so einen Jahrgangsmeister. Gespielt wird über das ganze Schuljahr mit einer Hin- und Rückrunde. Mädchen und Jungen spielen gemischt in einem Klassenteam. Geleitet werden die Spiele von unserem FSJ Alex und mehreren Schülern aus den höheren Jahrgängen.
Neu in diesem Schuljahr ist, dass sich die Mädchen des 5. Jahrgangs gewünscht haben, eigene Mädchenmannschaften zu stellen. So ergab es sich, dass zum Start der Rückrunde nur noch die Mädchen der jeweiligen Klassen gegeneinander spielten. Nun sind die Jungen keine Spieler mehr, sondern Team-Manager. In den Pausen werden den Mädchen Fußball-Taktiken erklärt oder es werden Schüsse und Pässe auf dem Hof geübt. Beim Spiel sind die Jungen neben der Trainertätigkeit mit lautstarken Anfeuerungen beschäftigt und heizen die Stimmung an, so dass die Turnhalle bebt.
Alle sind nun sehr gespannt, wie sich die Meisterschaft entwickelt. Denn die Tabellensituation aus der Hinrunde hat sich durch das Spielen der Mädchenmannschaften völlig verändert.
Die Runner’s World zu Gast an der HBG
- Grenzen erkennen - Grenzen überwinden GrüneBandLauf, 07.05.2019
Die Runner’s World ist nicht nur die weltgrößte Laufzeitschrift und berichtet regelmäßig über die großen nationalen wie internationalen Laufstars und Laufveranstaltungen. Die Zeitschrift informiert zudem einmal monatlich unter der Rubrik „Running Heroes“ über interessante Menschen, die für wohltätige Zwecke laufen und dabei viel Geld sammeln.
Im Frühjahr diesen Jahres erschien auch die Henriette-Breymann-Gesamtschule mit dem einzigartigen Projekt „Grenzen erkennen – Grenzen überwinden“, welches im Spätsommer ca. 50 SchülerInnen laufend die ehemalige innerdeutsche Grenze entlang führen wird, in dieser Rubrik:
In der vergangenen Woche war die Runner’s World nun zu Gast an unserer HBG, um die „bewegte Schule“, so wie wir sie umsetzen, fotografisch darzustellen. Fotograf Markus Vogel nahm sich viel Zeit, um das Organisationsteam des Laufes abzulichten: im Wald, auf der Straße, auf dem Schulgelände und in der Schule selbst. Ziel des Artikels, welcher im Sommer 2019 in der Runner’s World erscheint, wird es sein, die Notwendigkeit körperlicher Bewegung im schulischen, das heißt meist sitzenden, Kontext dazulegen. Hier bietet die Henriette-Breymann-Gesamtschule ihren SchülerInnen zahlreiche Möglichkeiten, bei bewegten Pausen in den Stunden, der Teilnahme an Laufveranstaltungen in Wolfenbüttel und in Braunschweig, aber auch beim großen 24h-Lauf.
Läuferischer Höhepunkt wird dann aber sicherlich der Lauf entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze sein, einer Strecke von unglaublichen 1400km, die innerhalb von nur 8 Tagen in einem durchgehenden Staffellauf überwinden werden sollen.
Mehr Informationen zum Projekt „Grenzen erkennen – Grenzen überwinden“ finden Sie unter -> diesem Link.
Basketballturnier im Jahrgang 7, 02.05.2019
Klasse 7.1 setzt sich als Gewinner durch
Am 05.02.2019 fand das Jahrgangsturnier des 7. Jahrgangs statt. In diesem Jahr stand Basketball auf dem Plan. Aus den einzelnen Klassen rekrutierten sich jeweils drei Mannschaften die gegeneinander antraten. Die Klasse 7.1 konnte sich am Ende als Sieger durchsetzen.
Der KUS “900 Jahre Wolfenbüttel” beim Tag der offenen Tür, 25.03.2019
Geschichte, historische Schauplätze und Geocachen
Sehr gut besucht war der Stand des KUS “900 Jahre Wolfenbüttel” beim diesjährigen Tag der offenen Tür. Der Geschichts-KUS verknüpft den Besuch von historischen Schauplätzen mit Geocachen, einer modernen Form der Schatzsuche mit GPS-Geräten. Die "Schätze" (Caches) werden an besonders schönen oder interessanten Orten versteckt. Eine Großzahl der versteckten Caches führt zu historischen Orten, die – mehr oder minder vergessen - ein wenig ab von Verkehr und Aufmerksamkeit liegen. Für den Tag der offenen Tür haben die Kinder sechs Caches gut getarnt z. B. in Baumstümpfen auf dem Schulhof versteckt, die aber alle von unseren zahlreichen Gästen schnell gefunden wurden. Auch unsere Schulleiterin Frau Unger ließ es sich nicht nehmen, bei einer Tour ein paar Caches zu suchen.
FB Kunst - Werkstattarbeit der Kunstkurse des 11. Jahrganges zum Thema Vergänglichkeit und öffentliche Ausstellung in der Marienkirche Hornburg, 21.03.2019
Werkstattarbeit der Kunstkurse des 11. Jahrganges zum Thema Vergänglichkeit und öffentliche Ausstellung in der Marienkirche Hornburg
Die Schüler haben sich mit diesem Thema im Rahmen einer sogenannten Werkstattarbeit auseinandergesetzt. Dabei ging es erst einmal darum, sich langsam an diese Thematik heranzutasten. Dies verlangte ein wenig kunsttheoretisches Wissen, z.B. Kunstgattungen, künstlerische Techniken, Werkstattarbeit, welches sich die SchülerInnen in Zusammenarbeit mit ihren Lehrerinnen Frau Feldmann und Frau Schulz erarbeitet haben.Dann bestand die Aufgabe darin, Ideen zu sammeln, was grundsätzlich Vergänglichkeit bedeuten kann, was jeder Einzelne damit verbindet, welche Fragen sich mit dieser Thematik ergeben. Das war eine sehr spannende Arbeitsphase, die den SchülerInnen tiefere Einblicke in eigene und fremde Standpunkte brachte. Was ist Vergänglichkeit? Ist es Verfall, Fäulnis, Alterung, ein immer wiederkehrender Kreislauf? Ist Vergänglichkeit unvermeidlich? Bedeutet sie gleichsam immer den Tod? Fragen über Fragen, die man sich stellt und für sich beantwortet und im Fall unserer Schüler in eine künstlerische Ausdrucksform bringen sollte.
Nun galt es zu entscheiden, wie jeder Schüler und jede Schülerin arbeiten wollte, um die künstlerische Umsetzung zu bewältigen. Und das ist das Schöne an der „Werkstattarbeit“, sie lässt Freiräume bezüglich der Techniken, der Arbeitsweise und der Materialien. Die Kreativität und das gestalterische Experiment stehen im Vordergrund. So konnten Künstlergruppen, aber auch Einzelkünstler sich an die Arbeit machen. Das hieß zuerst Skizzen, Entwürfe, Ideen sammeln, im zweiten Schritt auswählen, welche Idee umsetzbar wäre. Denn, trotz aller künstlerischen Freiheit gab es eine klare Beschränkung und das war die Zeit.
Die Ergebnisse der SchülerInnen sind beeindruckend, unterschiedlich und regen zu Diskussionen an. Zunächst waren die Kunstwerke in der Schule ausgestellt und sind nun seit dem 10.03.2019 in der Marienkirche Hornburg zu sehen.
Die Kirchengemeinde hat uns diesen Raum gegeben und die Kunstwerke auch aufgrund der Thematik, die ja zur Fasten- und Osterzeit passt, nicht nur in den Eröffnungsgottesdienst einbezogen, sondern sie werden auch Teil der Passionsgottesdienste sein.
Wir sehen diese Ausstellungsmöglichkeit als eine hohe Wertschätzung der Schülerarbeiten und freuen uns, dass diese so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Beate Schulz
(Fachleiterin Kunst)
JG10 / JG11 - Schüler der HBG besuchen den Deutschen Bundestag,14.03.2019
Bericht von Isabel Krämer 10.3
Der zehnte Jahrgang hatte am letzten Tag der Projektwoche die Chance, einen Ausflug in den Deutschen Bundestag nach Berlin zu machen. Zu Anfang mussten diejenigen, die gerne teilnehmen würden, eine Bewerbung einschicken, warum sie denn gerne mitmöchten. Da dann noch Plätzen frei waren, durften auch einige mit, die keine Bewerbung geschrieben haben.
Am Montag, dem ersten Tag der Projektwoche, fand ein Treffen in der 5. und 6. Stunde, mit allen, die mitkamen statt. Vorab haben wir uns Fragen überlegt, die wir Sigmar Gabriel stellen können. Von ihm wurden wir nämlich eingeladen, den Bundestag zu besuchen. Im Anschluss sollten wir uns dann noch in einem Gespräch mit ihm austauschen können.
Am Freitag den 22.02.2019 ging es um 7:40 Uhr vor der Schule los. Begleitet haben uns auch ein paar Schüler des elften Jahrgangs. Die Fahrt nach Berlin verlief echt super. Wir standen auch nur kurz im Stau und um 11:30 Uhr erreichten wir Berlin. Unser Bus hielt genau vor dem Bundestag.
Zu Anfang mussten wir einen Container durchqueren, der vor dem Reichstagsgebäude stand. Wir hatten uns natürlich auszuweisen und erhielten einen Besucherpass. Anschließend mussten wir einen Sicherheitscheck durchlaufen wie an einem Flughafen. Nachdem bei keinem Sprengstoff gefunden wurde, durften wir endlich das Reichstagsgebäude betreten. Unsere Jacken und Rucksäcke sollten wir natürlich abgeben und die Handys ausstellen. Auf der Lodge, auf der wir saßen, konnte man direkt in den Saal schauen. Es fand gerade eine Plenarsitzung statt. Viele Vorträge wurden gehalten zu unterschiedlichen Themen. Ein Abgeordneter aus jeder Partei hat zu dem Thema 2-5 min. geredet hat. Das Thema, bei dem wir zugegen waren, lautete, ,,Armut in Deutschland“. Während der Sitzung wurde sehr viel unterbrochen und es gab viel Unaufmerksamkeit. Klatschen kam nur aus der jeweils eigenen Partei und die Hälfte der Abgeordneten spielte offenbar am Handy. Ich hatte es mir ganz anders vorgestellt. Um 13:00 Uhr war die Sitzung zu Ende und wir sind in einen Raum gegangen, in dem wir das Gespräch mit Sigmar Gabriel gehabt hätten, allerdings hatte dieser leider so viele Termine, dass er es zeitlich nicht geschafft hatte, uns zu empfangen. Stattdessen waren zwei sehr nette Damen da. Seine Mitarbeiterin aus dem Abgeordnetenbüro und eine Studentin, die ein Praktikum im Bundestag machte. Viele Schüler haben Fragen gestellt. Besonders das Verhalten in der Sitzung hat uns interessiert.
Als das Gespräch zu Ende war, durften wir noch auf die Kuppel. Das ist eine Glaskuppel auf dem Bundestagsgebäude, zu welcher man in einem riesigen Aufzug hochgefahren ist. Man hatte eine tolle Aussicht über ganz Berlin. Um 14:30 Uhr war unser Besuch im Bundestag zu Ende. Danach durften wir in Gruppen von drei Personen noch Berlin erkunden. Viele haben sich die Stadt angesehen oder waren einkaufen. Um 18:30 Uhr fuhr der Bus ab. Auch die Heimfahrt verlief problemlos und um 21:15 Uhr endete unser Ausflug vor der Schule.











Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel