13.02.2018 - JG 9 - Jahrgangsausflug ins Kunstmuseum am 22.01.2018

Schülerinnen und Schüler der HBG lernen "Loops" kennen - ein Schülerbericht.

Am 22.01.2018 sind wir, der 9. Jahrgang, mit drei Bussen zur Ausstellung „Never Ending Stories“ in das Wolfsburger Kunstmuseum gefahren. In der Ausstellung ging es um „Loops“, ein sehr abwechslungsreiches und weitreichendes Thema. Man findet „Loops“ in der Kunst, in der Musik aber auch im Alltag. Jeder von uns kann diese sich wiederholenden Schleifen in seinem Leben finden. Ein solch alltäglicher Loop ist zum Beispiel, dass man jeden Morgen aufsteht, ins Bad geht und dann auf den Bus wartet, um zur Schule zu fahren. Aber auch die Jahreszeiten sind ein sich endlos wiederholender „Loop“. 

Nachdem wir um 10 Uhr im Museum angekommenen waren und erste Eindrücke in der Eingangshalle anhand von kurzen Filmen, die sich immer wiederholt haben, gesammelt hatten, haben wir einen kleinen Workshop zur Einstimmung auf die Ausstellung gemacht. Hierbei haben wir die Aufgabe bekommen, ein „Möbiusband" zu basteln. Wir haben einen Streifen weißes Papier genommen und die eine Seite bemalt. Anschließend haben wir den Streifen in der Mitte um 180 Grad gedreht und die Enden zusammengeklebt. Nachdem wir das Band der Länge nach durchgeschnitten hatten, entstand ein scheinbar unendliches Band, welches weder ein Hinten und ein Vorne noch ein Oben und ein Unten hatte. In der darauffolgenden Führung haben wir uns als erstes ein Werk von dem Künstler Bruce Nauman angesehen und interpretiert. 

Danach sind wir in einen Raum gegangen, welcher von einer Künstlerin entworfen wurde, die eine psychische Krankheit hat, bei der sie immer leuchtende Punkte sieht, dies nutzt sie für ihre Kunst. Das konnte man auch in dem Raum sehen: Der Raum war vollständig mit Spiegeln verkleidet, auf dem Boden war Wasser und von der Decke hingen zahlreiche bunte Lampen. Dies schaffte ein Gefühl der Ruhe und Gelassenheit aber auch der Verwirrung, denn aufgrund der Spiegelungen schien der Raum endlos in der Weite - aber auch nach oben und unten. 

Als nächstes gingen wir durch eine Reihe von Bädern, welche alle gleich aussahen. Wenn man durch die Tür aus einem Bad ging, befand man sich kurz darauf in einem scheinbar identischen Raum. Die Bäder unterschieden sich nur durch kleine Merkmale wie den Schmutz in der Steckdose, die Lichtverhältnisse oder kleine Gegenstände, welche die Besucher positioniert hatten, um festzustellen, ob sie zweimal den gleichen Raum betreten würden. Dies war nicht der Fall, da es 21 unterschiedliche Räume sind, die man nacheinander durchläuft. 

Als die Führung zu Ende war, begann der zweite Workshop, bei dem wir als erstes ein Blatt Papier in eine Form bringen sollten, sodass ein beliebiges dreidimensionales Objekt entsteht - ein Boot, ein Papierflieger oder ein Hut - man konnte das Blatt aber auch zerknüllen, zerschneiden, falten oder zusammenkleben, um eine dreidimensionale Form zu erschaffen. 

Der zweite Schritt war es dann, unser gebasteltes Objekt zu fotografieren und anschließend einen kurzen Stop-Motion-Film zu drehen, bei welchem man die Entstehung des Objektes verfolgen kann. Nachdem wir unsere Ergebnisse präsentiert hatten, sind wir um 12:30 Uhr mit den Bussen zurück zur Schule gefahren.        

Dieser Artikel wurde von Amerlie Claus und Paula Cucrowski aus der Klasse 9.4 geschrieben.